Der nutzlose Baum
Er schaute aus dem Fenster des Kaffees in der Buchhandlung. Unten sah er die Fußgängerzone. Hier wollte er die Zeit vertreiben. Obwohl das nicht mehr so einfach ging. Bücher hatte er dabei. Das gehörte sich einfach so. „Hallo“, hörte er eine weibliche Stimme. Er schaute auf. Die Servicekraft hatte ein weibliches Geschlecht. Ihr Lächeln gab die Oberzahnreihe frei. Am linken Ohrläppchen hing ein tropfenförmiges Ding. „Einen Capucchino“, bestellte er wie immer. Das Lächeln schaltete sich ab. Sie drehte sich um. Seine Augen folgten ihrem Gang zurück zum Tresen. Ihr Arsch zeichnete sich deutlich am Rock ab. Mit höheren Absätzen würde das Fahrgestell viel besser hin und her schwingen. Vielleicht hätte ihn das angemacht. Gemacht hätte er zwar auch nicht mehr als nachgestarrt. Aber das fühlte sich damals besser an. Sein Blick ging hinunter auf die Fußgängerzone. Die Aussicht genoss er nicht. Zwei Kinder liefen zu dem Brunnen gegenüber und spritzten mit dem Wasser. Die Mutter rief sie zurü...